Heilpädagogische Wohngruppe Franziskus

Mit diesem besonderen Gruppenaufbau sollen vor allem Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die sich in den regulären Wohngruppen auf Grund deren Größe und Betreuungsschlüssel nicht zurecht finden und eine sehr individuelle Betreuung benötigen. Durch die geringe Bewohnerzahl und einen engeren Betreuungsschlüssel ist eine intensivere Begleitung und Betreuung  möglich.

WG Franziskus HausansichtHausansicht des Wohnhauses der Gruppe Franziskus

Die Wohngruppe nimmt Kinder ab dem Grundschulalter auf; die Kinder und Jugendlichen verbleiben unterschiedlich lange in der Wohngruppe, je nach Dauer und Intensität der Maßnahme.

Die Wohngruppe Franziskus hat  im November 2016 ein neues Haus bezogen, welches extra für diese Gruppe geplant und gebaut wurde.  Sie liegt im Südosten  einer Wohngegend in Fulda mit Ein- und Mehrfamilienhäusern und zeichnet sich durch wenig Verkehr aus. Direkt nebenan befinden sich ein Kindergarten, die Kirche St. Maria, ein Sportplatz, ein Skater-Park, Schaukeln, Tischtennisplatten sowie ein abgetrennter Spielplatz für kleinere Kinder. Gleich um die Ecke befindet sich ein kleiner Supermarkt. Das Einkaufszentrum Kaiserwiesen ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem PKW  gut zu erreichen.

In der unteren Etage des Hauses befinden sich  zwei Gästetoiletten, das Dienstzimmer, die Küche, ein Esszimmer, verbunden durch eine Schiebetür mit dem Wohnzimmer und ein Mehrzweckraum für die Kinder und Jugendlichen.  

In der oberen Etage befinden sich die Bewohnerzimmer, das Bereitschaftszimmer der pädagogischen Mitarbeiter sowie zwei Bäder. Die Kinder und Jugendlichen habe je ein eigenes Zimmer.

Im Keller befinden sich ein Hauswirtschaftsraum und ein Werkraum.

Das Team setzt sich aus ErzieherInnen und SozialpädagogenInnen  zusammen und wird durch eine Heilpädagogin mit langjähriger Berufserfahrung fachlich beraten.

Zukünftig wird die Wohngruppe Franziskus nach einem traumapädagogischen Ansatz arbeiten. Ein Teil des Teams befindet sich aktuell in einer Weiterbildung zum Thema Traumapädagogik; des Weiteren wird eine Traumatherapeutin ab dem 2. Quartal 2017 regelmäßig therapeutische Gruppensitzungen mit den Kindern und Jugendlichen durchführen und diese mit dem pädagogischen Team reflektieren, um im Alltag verstärkt diesen Ansatz verfolgen zu können.