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Stand: 11.08.2015

Pressemitteilung

Kinder- und Jugendhilfe der Caritas setzt auf nachhaltige Mobilität

Fulda (cif/aj). Im Jugendhilfeverbund St. Elisabeth der Caritas im Bistum Fulda wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Bereits seit 2015 hat der Jugendhilfeverbund deshalb Elektrofahrzeuge im Einsatz. Die Flotte soll bis Jahresende auf 16 E-PKW und E-Kleinbusse wachsen.

Die Veranwortlichen stehen auch einer grünen Wiese vor einem weißen BusCaritas-Vorstandmitglied Ansgar Erb (links) und Einrichtungsleiter Christof Schneider mit dem neuen E-Bus des Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth.Ann-Katrin Jehn/Caritas Fulda

 

 

Vor wenigen Monaten wurde in der Einrichtung der erste Kleinbus für die täglichen Fahrten in Betrieb genommen. Die Energie zum Laden der Fahrzeuge kommt überwiegend von den etwa 20 Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der jeweiligen Wohngruppen installiert sind. Die jährlich erzeugte Energie eines einzigen modernen Solarmoduls (circa 1,7 m²) reicht aus, um mit einem Elektroauto etwa 2.000 bis 2.500 Kilometer zurückzulegen. Dabei liegen die Verbrauchskosten bei weniger als zwei Euro pro 100 Kilometer.

Drei Mitarbeiter vom Jugenhilfeverbund sitzen auf den Lastenrädern.Die Mitarbeitenden des Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth testeten direkt die neuen E-Lastenräder.Caritas Fulda

 

 

Der schrittweise Umstieg auf nachhaltige Mobilität ist nicht nur ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Für kleinere Besorgungen oder einen Ausflug mit jüngeren Kindern wurden nun drei Standorte der Einrichtung zusätzlich mit E-Lastenrädern ausgestattet. "Auf der Ladefläche der Räder finden nicht nur Einkäufe und Co. Raum, auch die Kinder können dort Platz nehmen. Es muss schließlich nicht immer das Auto sein", sagt Einrichtungsleiter Christof Schneider.

Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb nahm den neuen E-Bus in Augenschein: "Uns als Caritas liegt die Bewahrung der Schöpfung am Herzen", betonte er. "Mit der Umrüstung auf alternative Antriebe leisten wir einen Teil dazu. Außerdem vermitteln wir den Kindern und Jugendlichen einen bewussten Umgang mit Ressourcen, das ist besonders wichtig für die Zukunft."

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